Nutzlos, aber geil !
Objekte wie die Robe-Robe-Goldberg Maschinen oder die „Weltmaschine“ haben im Sinne des Design eine Gemeinsamkeit: Sie haben die Charakteristik nutzlos zu sein. Dieses Projekt beschäftigt sich mit solchen Maschinen und bietet uns nicht nur die Möglichkeit eine solche Maschine zu bauen, sondern auch einen gesamtheitlichen Produktionsprozess von der Idee bis zum Produkt besser zu verstehen. Daher war die Ausgangsfragestellung: Wie können wir das Sinnlose (aber geile) kreieren.
Das Smartphone kann als repräsentatives Objekt unseres modernen Lebensstil gesehen werden. Es ist vielseitig, schnell und flexibel. Mit ihrer Größe und Handlichkeit sind sie die perfekten Begleiter unseres alltäglichen Lebens. Dem kontrovers gegenübergestellt steht unser motorisiertes kinetisches Objekt, welches durch das mechanische Prinzip der „Strandbeesten“ von Theo Jansen inspiriert ist. Die Großartigkeit liegt in der Gegensätzlichkeit zum Nutzen und der Faszination des Mechanismus. The Hoff ist eine Laufmaschine mit den Dimensionen von ca. 1m x 1,5m x 1m (Breite X Länge X Höhe). Die Faszination liegt in der Komplexität der Gesamtkonstruktion. Es ist ein Kinetisches Objekt, welches sehr langsam läuft und sehr sperrig ist. Man kann es nicht auseinander bauen, da es zu stark zusammen geklebt ist. Somit ein Objekt, welches bei Lagerung viel Platz einnimmt. Auch passt es nicht durch jeden Eingang durch seine Dimensionen. Eher müsste man das Objekt zerstören. Die Motoren schaffen es gerade mal das Objekt zum laufen zu bringen, was bedeutet, das The Hoff nichts fördern oder transportieren kann. Es findet also seinen einzigen Zweck darin, den Betrachter zu belustigen.
Hierbei war meine Aufgabe die komplette und selbstständige Konstruktionsführung mit dem Programm SolidWorks und darauf folgende Projekt- und Produktionsleitung.
Bereich:
Product Design
Team:
Christoph Johannes Hauptmann,
Jan Philipp Hocker,
Oliver Sebastian Kapp,
Roman Alexander Kaschuba,
Valentin Nikolaus Schlitt,
Hendrik Beyer








